Prescious' Preciosas
 



Prescious' Preciosas
  Startseite
    Life
    Mode
    Musik
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 



http://myblog.de/frisches

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Die 7 Todsünden

Völlerei:
vollgestopft mit Geschichten, satt gehört an Erzählungen, lauter verschiedene Aromen, je nach Inhalt, immer wieder nachgenommen, habe MIR den Geschmack deines Lachens auf der Zunge zergehen lassen, überfressen und plötzlich Angst und Zweifel, mit beiden Händen, habe die Essenz deiner Seele geschlürft und danach überkritisch ihren Geschmack analysiert, gelabt an den Zutaten deiner Persönlichkeit hatte ich dich zum fressen gern...

Hochmut:
zu arrogant für dich, suhle mich im Gefühl des geliebt werdens, hielt meine Gefühle für reiner als deine, warf dir das Gleiche vor, ich wollte Komplimente, wollte die Anerkennung, habe gebuhlt, du ließt es nicht zu, hast mir gezeigt, dass ich nie zurückgab, stand immer über deinen Sünden, konnte so auf dich herabsehen..

Müßiggang:
versuchte es dich zu lehren, zusammen mit dir faul sein, beide im Bett am anderen Ende der Leitung, zu faul zu erklären, sich zu bemühen, sich zu verstehen, ich liebe das faul sein, das müßig sein, das sich gehen lassen, trotzdem versucht nicht so zu wirken, nicht komplett, hätte dich gerne die hohe Kunst der Trägheit gelehrt, dir gezeigt wie schön es sein kann...

Habsucht:
ich giere nach deiner Liebe, Leidenschaft, Aufmerksamkeit, ich will dich besitzen, deinen Körper, deinen Geist, ich will, ich will, ich will, Eigensucht in ihrer reinsten Form, haben aber nicht geben, lauge ich dich aus? Erschöpfe ich dich mit meinem Interesse, und erzürne ich dich mit meinem Widerwillen selbst zu geben? Niemand hat mich je gelehrt, was es heißt uneigennützig zu sein, von Herzen zu schenken, sich selbst herzugeben...

Wollust:
Mh...die Lust. Kein realer Sex und doch haben wir uns hingegeben, haben uns fallengelassen, uns entblößt, unsere Seelen und Intimstes vor einander enthüllt, Unser niederster Trieb, den anderen von Innen und Außen zu erkunden, entdecken, erforschen, erfühlen, Neigungen und Abneigungen, Stärken und Schwächen, Körper und Seele gleichermaßen, auch zu erproben wie weit wir gehen konnten... Ich wollte dich nur dich – immer noch... Ich hätte nie nein sagen können, Ich war besessen von der Idee dich an- und erregen zu können, habe es ausgekostet, auch dich zu quälen... war nie devot genug

Zorn:
auf mich, auf dich, auf meine Angst, meine Unfähigkeit, deine Unfähigkeit mich zu verstehen, doch hab den Zorn nie ausgelebt, habe dich im unklaren gelassen über das, worüber ich zornig war, und daraus der Zorn über den Bruch, den endgültigen, die Unvermeidlichkeit dessen, darüber, dass ich dich jetzt vermisse, dass ich es nicht mehr rückgängig machen kann, über die diesmalige Unveränderlichkeit der Situation, dass ich mich nie wieder melden kann, den Schmerz, den ich empfinde, wenn ich an dich denke, der Zorn darüber, dass es meine Schwäche ist nie von dir loslassen zu können, doch jetzt erzwungen...

Neid:
auf das, was du erreicht hast, wie du dein Leben führst, wie du immer alles in schwarz und weiß aufteilen kannst, darauf wie unnachgiebig du sein kannst, aber auch wie mitfühlend, neidisch auf deine Meinungen, auf das was du erlebst, auf deine Erfahrung...
2.7.07 22:03
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Preacher / Website (3.7.07 23:20)
Ich wünschte, ich könnte so schreiben. Ich kann es nicht, ich muß mir Worte stehlen.

Wenn die Wahrheit auf mich einsticht,
Dann schreibe ich ein Buch.
Ich drucke es so fest ich kann in mich,
Denn ich schreibe über Dich.
Dann ist das Silber wie die Hoffnung,
Daß meine Schrift niemand entziffern kann
Und die Geschichte nie gelesen wird,
Doch Himmel, sage mir: Warum schreibe ich dann ?

Auf Kruste balanciert der Knabe und gerät ins Wanken,
Doch spricht sein Richter gegen ihn und weist ihn in die Schranken:
„Ein Feigling tut, was er tun muß !
Selbst wenn es Zeit ist sich zu wandeln,
Sollte man in neuen Zeiten
Stets nach alten Regeln handeln !“

Zu dumm, der Weg gerinnt erneut, und Lymphe schließt die Lücken.
Am Ende ist es immer gleich: Enttäuschung nach Verzückung.
Zu retten was noch übrig ist, Dein Wort verschaffte Klarheit:
Auf Narben liegt sich´s leichter als auf dem Boden und der Wahrheit !

Wenn die Dunkelheit hereinbricht,
Dann schreib´ ich einen Brief.
Ich drücke ihn so fest ich kann in mich,
Denn adressiert ist er an Dich.
Dann ist der Abschied ohne Worte
Die Drohung die auf uns gerichtet ist,
Und Dank der Selbstverliebtheit merkt man nicht
Daß man mit Waffen auf die Liebe schießt.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung